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Warum Urach´s heute? Die Grafschaft Urach kam im Jahre 1254, durch Heirat von Graf Hermann v. Württemberg mit Gräfin Irmgard v. Ulten, zu Württemberg. Durch ihre Mutter (Agnes v. Urach) war Gräfin Irmgard v. Ulten Miterbin der Grafschaft Urach. Herzog Wilhelm v. Württemberg (1761-1830) dänischer und württembergischer General und Kriegsminister heiratete im Jahre 1800 Wilhelmine Rhodis v. Thunderfeld (1777-1822). Im Jahre 1806 (Württemberg wurde Königreich) verlangte sein Bruder Friedrich I frisch, von Napoleons Gnaden, der erste König von Württemberg geworden, daß er sich von seiner Frau Wilhelmine scheiden lassen sollte. Er sollte eine leichtlebige, sogenannte, “Dame” aus dem näheren Umfeld Napoleons I (Seine Schwester Pauline) zur neuen Frau zu nehmen. Trotz das die Württemberger, damals noch, lutherisch-evangelisch waren schlug er die anrüchige Forderung ab. Auch stärker werdende Drohungen und Androhungen von Sanktionen ließen ihn nicht in seiner Entscheidung wanken. Er behielt seine Frau auch als er sich in der Erbfolge hinten einreihen mußte und die Apanage gestrichen worden war. Die Sanktionen trafen nicht mehr ihn, sondern seine Nachkommen, 80 Jahre später, da die Friedrichlinie in der männlichen Linie ausstarb. Dadurch kamenn die Nachkommen der Linie seines jüngeren Bruders Alexanders an die Erbfolge. Sein Sohn Wilhelm (1810-1869), der Erbauer des Schlosses Lichtenstein in der heutigen Form, war der erste Herzog v. Urach Graf v. Württemberg. Dieser heiratete (1841) die Prinzessin Theodolinde v. Leuchtenberg (1814-1857). Von den Nachfahren dieser Ehe entstammt auch die Freiin Danielle v. Bodman. Nach dem Tod Thodolinde Leuchtenbergs heiratete (1863) er die letzte echte Prinzessin Florestine v. Monaco (1833-1897) ( Aus dieser Verbindung stammt Fürst Inigo v. Urach ab). Sein Sohn hieß wiederum Wilhelm (1864-1928) heiratete (1892) Herzogin Amelie in Bayern (1865-1912) Diese Ehe war mit vielen (9) Kinder gesegnet. Im Jahre 1924 heiratete er zwölf Jahre später ihre Cousine Prinzessin Wiltrud v. Bayern (1884-1975). 1917 wurde er von dem Litauischen Landesrat, der Taryba, zum König von Litauen gewählt. Durch den ungünstigen Kriegsausgang kam dies allerdings nie zum tragen. Deutschland hatte verloren und war somit kein starker Partner mehr für Litauen. Da Litauen sowieso souverän sein wollte wäre das objektiv kein Unglück gewesen, aber praktisch wäre es hinderlich gewesen. Zuvor wurde der Name Urach schon einmal vergeben. Der jüngste Bruder, Herzog Heinrich v. Württemberg (1772 - 1838), württbg. Reitergeneral, heiratete 1798 morganatisch Frl. Karoline Alexis (1779-1853), (seit 1825 Gräfin v. Urach). |
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